Daniel Küry, Nünbrunnen-Quelle, Waldenburg, 26.7.2008, Digitalfotografie, Life Science AG.
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«Nünbrunnen»
Die stark zerklüftete, bis 60 Meter hohe Felswand besteht aus Hauptrogenstein (Dogger). Darunter folgen die Effingerschichten. An der Grenze zwischen Hauptrogenstein und den weniger durchlässigen Effingerschichten befindet sich eine Karstquelle mit Tuffbildungen. Neun Quellen – daher der Name «Nünbrunnen» – speisen den durch das steile Tobel fliessenden naturnahen Waldbach. Die Karsthöhle ist 15 Meter breit, zirka fünf Meter hoch und rund 20 Meter tief. Die Quelle und die Felspartien sind als Kraftort bekannt. Die Quellen «Nünbrunnen» bilden ein Naturschutzgebiet von mehr als drei Hektar. Nordöstlich neben der Karstquelle liegt das Material eines Felssturzes von Hauptrogenstein. Im März 1986 lösten sich hier 4 – 6000 Kubikmeter Felsmaterial.