Magden

Magden hatte ursprünglich seinen bäuerlichen Charakter bis ins Zeitalter des Autobahnbaus bewahrt. Mit der Massenmotorisierung und dem Autobahnbau seit den1960-er Jahren vervierfachte sich die Bevölkerung. Entsprechend breiteten sich die Einfamlienhäuser im Landwirtschaftsland vor allem den Hängen hoch aus., Damit fand ein grundlegender Landschaftswandel statt.




Keupermulde
Magden liegt in einer Keupermulde hinter der bewaldeten Schichtstufe des Rheinfelder Tafeljuras, die sich als landwirtschaftlich genutzte Mulde von Arisdorf-Olsberg-Magden erstreckt.
Die Flächen der Schichtstufe sind mit jüngeren Deckenschottern aus der Mindeleiszeit sowie mit Löss und Lösslehm bedeckt. Sie sind z. B. auf dem Steppberg anzutreffen und bilden die Fortsetzung des grösseren Vorkommens vom Frauenwald..
 
Der Magdenerbach hat sich kastenförmig darin bis auf den Muschelkalk eingetieft. Dieser ist im Steinbruch der Ängi sichtbar. .
 
Südöstlich dieser Mulde steigen die bewaldeten Schichtköpfe einer nächsten bewaldeten Tafel mit Rogenstein auf rund 600 m ü. M. an, welche sich über Halmet–Chüller–Önsberg–Sunneberg nach Osten zieht.
 
Die Siedlung
Im Zentrum der Magdener Mulde liegt die Siedlung. Die älteste Häuser stehen auf einem Terassenspron, der von den hier zusammen fliessend Wintersinger- und Buusnerbach herausmodllieriert wurde.
Durch das spitzwinklige Zusammentreffen der beiden Täler ist der langgestreckte Grundriss des Dorfes bedingt. Das Altbaugebiet wird in zwei Teile gegliedert: das haufenförmiges Oberdorf und das Unterdorf als Strassendorf. Vosseler bezeichnet das alte Dorf als «Zwieselsiedlung».
 
Historisch gesehen kann man mehreren Siedlungsteilen ausmachen.
 
Höflingen am Asugang des Magdenertales gehörte seit je zur Pfarrei Magden. Es wurde während des Dreissigjährigen Krieges zerstört und nicht wieder aufgebaut.
 
Deschliken in der Nähe des Talhofes wurde offenbar durch einen Bergsturz 1437 zerstört.
 
Iglingen
 
 
 
 
Seit ca. 1950, vor allem aber zwischen 1960 und 1975 sehr viel Neubauten in der Umgebung.Planlose Zersiedelung der das Dof umgebenden Hänge.
Bevölkerung hat sich zwischen 1950 und 2015 rund vervierfacht! Enstprechend ist die Zahl der Häuser, d.h. Einfamlienhäuser gewachsen
 
 
Autobahn
Augst-Rheinfelden 1966
Basel-Augst 1969
Rheinf  Frick 1973
 
HPM
 
https://www.google.ch/maps/@47.5243002,7.8143646,3a,75y,333.11h,83.59t/data=!3m6!1e1!3m4!1sTnCosMjM_N5Z1jyPvqYXgg!2e0!7i13312!8i6656

Karten

Luftbilder

Verwandte Themen

Weiterführende Links

Literatur

  • Magden: herausgegeben von der Gemeinde Magden zum 1200-Jahr-Jubiläum, 2004, Magden.
  • Vosseler Paul, Der Aargauer Tafeljura: Versuch einer länderkundlichen Darstellung, Mitteilunen der aargauischen Naturforschenden Gesellschaft, Band 18, Aarau, 1928 (pdf).

Tabellen und Diagramme

Quelle(n): Magden 2004, Eidgenössische Volkszählung, ab 2010 Fortschreibung, Kanton Aargau, Departement Finanzen und Ressourcen
Anzahl Obstbäume in Magden
Quelle: Magden, 2004