Hans Bertolf, Gaswerk (Koksausstoss), 07.08.1964, Schwarzweiss-Fotografie, Staatsarchiv Basel-Stadt, BSL 1013 1-2537 1.
Info zum Bildrecht
Halbvoller Gaskessel
Riesige Kohlehalden dienen als Lager für die Steinkohle, welche in der Gasfabrik zu Koks verarbeitet wurde. Die Steinkohle selbst ist nicht zur Verbrennung im Ofen geeignet, da dabei zu viel Schwefel, Russ und Rauch freigesetzt würde. Beim Verkoken wird die Steinkohle bei mehr als 1000 Grad so erhitzt, dass dabei flüchtige Bestandteile frei werden. Aus diesem Kokerei-Gas wird unter anderem das (giftige) Stadtgas gewonnen. Der Gaskessel im Vordergrund ist als Zwischenlager nicht einmal zur Hälfte gefüllt.